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Aikido ist eine traditionelle Kampfkunst, nicht zu verwechseln mit Kampfsport. Der Unterschied besteht darin, dass es keine Wettkämpfe gibt. Dadurch ist es möglich gefährliche Techniken sicher zu üben. Das setzt ein hohes Maß an Disziplin und Konzentration voraus. Bezeichnend für das Training von Aikido ist die große Bedeutung der Waffentechniken, insbesondere der Techniken mit den traditionellen japanischen Waffen "Jo" (Stab) und "Bokken" (Schwert). Zum Üben im Takemusu-Aikido gehören drei Ebenen: taijutsu Die Taijutsu-, Aikiken- und Aikijo-Formen bilden eine Einheit und ergänzen sich gegenseitig. Durch das Üben der Waffentechniken entwickelt sich bei den Schülern von Anfang an eine korrekte Fußarbeit. Die Art der Ausführung der Takemusu-Aikidotechniken zeichnet sich dadurch aus, daß unnötige Bewegungen vermieden werden. "Takemusu Aikido bedeutet, dass die Techniken aufeinander aufbauen (musubu: verknoten). Von den statischen Techniken (Arbeit der Winkel und Kraftrichtungen) über die Awase-Techniken (Übereinstimmung der Kräfte und Winkel in Bewegung) zu den Ki-Techniken (Ausrichtung aller vorhandenen Kräfte). Das Ganze in einem System aller drei kombinierten und sich ergänzenden Künste (Riai): Aiki-Ken, Aiki-Jo und Aiki-Taijutsu."* *Aikido-Journal 03/99 - Ute und Mark van Meerendonk Aikido gilt als friedfertige Kampfkunst. Der Aikidoka versucht in der Regel den Angreifer nicht zu verletzen, sondern ihn in eine Situation zu führen, in der sich dieser beruhigen kann. Somit wird dem Angreifer die Chance gegeben, Einsicht zu erlangen und von einem weiteren Angriff abzusehen. Dennoch verfügt ein Aikidoka über Möglichkeiten, einen Angreifer erheblich zu schädigen oder ihn zu töten, was aber nicht im Vordergrund des Aikido steht. Morihei Ueshiba formulierte dies wie folgt:
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